BR 488 / 888 Panorama S-Bahn Stadtrundfahrt Ostbahnhof bis Treptower Park Berlin
Автор: emil250
Загружено: 2009-06-14
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Fahrt mit der Panorama-S-Bahn vom Ostbahnhof über Warschauer Straße und Ostkreuz (Südringkurve!) bis Treptower Park.
Die Baureihe 488/888 ist ein Triebfahrzeug der Berliner S-Bahn. Die 1999 durch Umbau aus der Baureihe 477/877 entstandene Baureihe dient nur zu Sonderfahrten. Sie ist auch bekannt unter der Bezeichnung „Panorama-S-Bahn.
Seit der Vorstellung des Fahrzeugs zum 75-jährigen Bestehen der S-Bahn am 6. August 1999 sind mittlerweile über 100.000 Fahrgäste gezählt worden, darunter auch Königin Elizabeth II.[1]
Als Vorlage für einen S-Bahn-Triebwagen, der touristisch genutzt werden sollte, dienten die beiden Exemplare der Baureihe 491, von denen der letzte Vertreter am 12. Dezember 1995 bei einem Auffahrunfall so stark beschädigt wurde, dass an einen Wiederaufbau nicht mehr zu denken war.
Die ersten Überlegungen für ein ähnliches Fahrzeug kamen allerdings noch vor dem besagten Unfall in Berlin auf, kurz nach der Gründung der S-Bahn Berlin GmbH zum 1. Januar 1995. Zunächst gab es Überlegungen, ein den offenen Doppeldeckern der BVG entsprechendes Fahrzeug zu bauen. Bei der U-Bahn gab es bereits ein solches offenes Fahrzeug bekannt unter dem Namen Cabrio-U-Bahn bei der die Fahrgäste mit Helmen ausgestattet den Berliner Untergrund erleben können. Die Idee, ein gleichartiges Fahrzeug für die S-Bahn zu entwerfen, wurde allerdings aus folgenden Gründen schnell verworfen:
Zu allererst stand die Sicherheit der Fahrgäste auf dem Spiel: Da das Fahrzeug im Regelbetrieb unterwegs gewesen wäre, bestünde die Gefahr, mit umliegenden Fahrzeugen oder Anlagen in Berührung zu kommen.
Das Fahrzeug konnte nur zwischen Regelzügen eingesetzt werden, was eine erhöhte Reisegeschwindigkeit mit sich brächte. Die Fahrgäste wären so vermehrt dem Fahrtwind ausgesetzt worden.
Ein offenes Fahrzeug hätte ebenfalls zur Folge gehabt, dass der Betrieb nur saisonbedingt, das heißt nur in den warmen Jahreszeiten, stattfinden könnte. Dies führt aber zu einem nicht unerheblichen Ansteigen der Betriebskosten.
Der Unterbau hätte, da das Fahrzeug ein Cabriolet gewesen wäre, erheblich verstärkt werden müssen, der vorhandene Platz war allerdings den elektrischen Geräten vorbehalten.
Es sprachen also mehrere Gründe gegen eine Cabrio-S-Bahn. Zu diesem Zeitpunkt ereignete sich ein Unfall in Garmisch-Partenkirchen, bei dem das letzte Exemplar der als „Gläserner Zug bekannt gewordenen Baureihe zerstört wurde. Die zuständigen Leute im Vorstand der Berliner S-Bahn griffen die Idee des Tourismuswagens wieder auf und stellten die Anforderungen für das zu konstruierende Fahrzeug:
Das Fahrzeug soll nur auf den Gleichstrom-Strecken der Berliner S-Bahn verkehren, also 750 V DC und seitlicher Stromschiene.
Ähnlich dem „Gläsernen Zug sollen die Fahrgäste eine möglichst ungehinderte Sicht rechts und links des Fahrzeugs haben, zusätzlich eine freie Sicht über den Führerstand hinaus auf die Strecke.
Die Innenausrichtung ist barrierefrei zu gestalten, zudem ist ein höchstes Maß an Komfort zu bieten. Für Erläuterungen ist eine Multimedia-Anlage vorgesehen.
Die einzelnen Wagen sind miteinander verbunden.
Einbau einer barrierefreien Toilette.
Das Fahrzeug sollte kein Neubau, sondern aus dem bestehenden Wagenpark heraus umgebaut werden.
Die Wahl fiel schnell auf die zur Ausmusterung vorgesehene Baureihe 477; die neueren Baureihen wären für einen Umbau von vornherein nicht in Frage gekommen. Zudem hatte die Hauptwerkstatt Schöneweide bereits jahrzehntelange Erfahrungen beim Umbau und bei der Modernisierung dieser Fahrzeuge. Dennoch sollte die „Panorama-S-Bahn eine der größten Umbauaktionen in der Geschichte des Werks werden.
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