Verona - Italien
Автор: Lajos Endrédi
Загружено: 2022-11-15
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Verona ist eine Großstadt in der Region Venetien im Nordosten Italiens. Sie hat 259.608 Einwohner (Stand 31. Dezember 2019) und ist Hauptstadt der Provinz Verona. Verona liegt an der Etsch etwa 59 m über dem Meeresspiegel am Austritt des Etschtals und der Brenner-Transitroute in die Po-Ebene. Seit 2000 gehört die Altstadt von Verona zum UNESCO-Welterbe.
Frühgeschichte und Antike
Zu einer ersten vorübergehenden Besiedlung Veronas kam es zwischen dem 11. und dem 8. Jahrhundert v. Chr., wie Grabbeigaben und vereinzelte Keramikfunde belegen. Besiedelt wurde zunächst das linke Etschufer rund um den Colle San Pietro, an dem eine Furt auf die andere Flussseite führte. Erst mit dem 4. Jahrhundert v. Chr. war der Hügel und seine nähere Umgebung erneut Ort einer festen Siedlung. Funde, die den Rätern, Euganeern und Cenomanen zugeordnet werden können, unterstreichen, dass die Siedlung an der Grenze verschiedener Kulturbereiche lag. Bereits römische Quellen hatten sich in dieser Richtung geäußert und Verona mit den genannten Völkern und Stämmen in Verbindung gebracht. Im 2. Jahrhundert v. Chr. tauchten die ersten römischen Siedler auf. Der Bau der Via Postumia 148 v. Chr. förderte die weitere römische Ansiedlung. Mit der Verleihung des latinischen Bürgerrechts an die Bewohner der Gallia cisalpina 89 v. Chr. wurde Verona zum Oppidum ausgebaut.[2]
Mit der Verleihung der römischen Bürgerrechte unter Gaius Iulius Caesar wurde Verona 49 v. Chr. zum Municipium, was als offizieller Gründungsakt der Stadt angesehen wird.[3] Mit der Ernennung erfuhr Verona auch einen radikalen städtebaulichen Schnitt. Lag das Zentrum des Ortes bis dahin am linken Etschufer, wurde Verona nun am rechten Ufer innerhalb der Etschschleife neu angelegt und an der zur Po-Ebene offenen Seite mit Stadtmauern geschützt. Zwischen Etsch und den römischen Stadtmauern entstand bereits unter Kaiser Augustus die römische Stadt Verona, die bald über ihre Mauern hinaus wuchs. So wurde das gut erhaltene Amphitheater – die Arena von Verona – ein knappes Jahrhundert später bereits vor den Stadtmauern angelegt.
Ponte Pietra (100 v. Chr.)
Im Vierkaiserjahr 69 n. Chr. entging Verona im Gegensatz zu Cremona der Verwüstung im Kampf zwischen den Legionen des Vespasian und den Legionen des Vitellius. Danach setzte bis zur Reichskrise des 3. Jahrhunderts eine friedlichere Phase ein. Der Usurpator Decius schlug hier 249 den Kaiser Philippus Arabs, Konstantin 312 den Pompejanus (Schlacht von Verona).
Während der Völkerwanderung wurde Verona 402 von den Westgoten unter Alarich bedroht. Zwar konnte Stilicho in der Schlacht bei Verona noch einen Sieg über Alarich erringen. Aber bereits 452 plünderten die Hunnen unter Attila die Stadt. Nach dem Sieg des Ostgotenkönigs Theoderich über Odoaker bei Verona 489 wurde die Stadt neben Pavia und Ravenna zur Residenz des Ostgotenkönigs, der später im deutschen Hoch- und Spätmittelalter zur Sagenfigur Dietrich von Bern stilisiert wurde. Aus dem Sagenkreis um Dietrich von Bern stammt auch der alte Name der Stadt: „Dietrichsbern“.[6] Weiterhin war in alter Zeit die Bezeichnung „Welsch-Bern“ gebräuchlich (zimbrisch: Bearn). Im 5. und 6. Jahrhundert war Verona nicht nur Residenz der Ostgoten, sondern auch für den Langobardenkönig Alboin, bis es an das fränkische Reich kam.
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