Was Altmeister Kostolany zu Krypto-Hype, Finfluencern und Trump gesagt hätte
Автор: wallstreetONLINE
Загружено: 2026-02-08
Просмотров: 5881
Описание:
Wie wird aus einem neugierigen Oberstufenschüler ein enger Vertrauter von André Kostolany? Für Stefan Riße war es eine Mischung aus Zufall, Hartnäckigkeit und Timing. Ein Zeitungsinserat, eine Signierstunde in Bremen und ein spontanes Gespräch führten dazu, dass der junge Börsenfan 1986 mit dem legendären Spekulanten bis zum Flughafen ging – und mit dessen Telefonnummer nach Hause kam. Daraus entwickelte sich eine jahrelange Freundschaft und Zusammenarbeit, die später auch in gemeinsamen Buchprojekten mündete.
Kostolany, zeitlebens Journalist und Börsenphilosoph, öffnete Risse nicht nur Türen in den Finanzjournalismus, sondern prägte auch dessen Blick auf Märkte. Sein Prinzip: keine konkreten Tipps, sondern Aufklärung über die Mechanismen der Börse. Orientierung statt Kursziele. Wer verstand, wie Märkte funktionieren, brauche keine schnellen Empfehlungen.
Auf die heutige Finanzwelt blickte Kostolany wohl skeptisch. Meme-Aktien, Copy Trading, Kryptohypes und Finfluencer wären für ihn kein Fortschritt, sondern die digitale Variante des alten Börsencasinos. Der Treffpunkt der Spekulanten sei nicht mehr das Parkett, sondern das Internet. Besonders Kryptowährungen hätte er kritisch gesehen – mit der Warnung vor einem möglichen Blutbad, ähnlich dem Neuen Markt.
Seine Botschaft an Privatanleger sei zeitlos: Aktien ja, Spekulation nein. ETFs als Instrument hätte er akzeptiert, die starke Konzentration auf teure Technologiewerte jedoch kritisch gesehen. Kostolanys Vermächtnis bleibt damit aktuell: Wer Geduld hat, denkt langfristig – und braucht keine Schlaftabletten, sondern nur Zeit.
Повторяем попытку...
Доступные форматы для скачивания:
Скачать видео
-
Информация по загрузке: