capella duna mobile
Автор: geigenkino
Загружено: 2016-07-04
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„Via, Via !“
.....ein musikalisches Treiben und Treibenlassen
entlang der Donau durch die Zeiten .....
Quer durch die Jahrhunderte lockt die Donau als Reiseweg, und verlockt die Reisenden in eine weite, unbekannte, blaue Ferne.
Schon im 17. Jhdt gelangten nicht nur musikalische Flüchtlinge, wie unser, die Vanitas besingender Georg Daniel Speer, auf halsbrecherischen Reisen in den berühmten Ulmer Schachteln aus dem Schwabenland ans schwarze Meer, und begegneten dort dem Anderen in Sprache, Landschaft, Musik und Kultur.
Die Vielfalt der Volksmusik in den Donauländern ist Legende – von berühmten Hofkomponisten bis zu den ziehenden Musikanten der Sinti und Roma, über das reiche Liedgut der verschiedenen Nationalitäten.
An den Donauufern bildeten sich weithin bekannte Zentren der musikalischen Hochkultur, wie am Hofe Ferdinands III. und Leopolds, wo Johann Schmelzer sein Lamento komponierte – ein anderer Blick auf Ferne, Dasein und Vergänglichkeit, während der kulturelle „Schmelztiegel“ der Habsburger Monarchie brodelte.
Dem eigenen nationalen Couleur und seinen Hoffnungen Raum, Anerkennung und Stimme zu verschaffen war eines der Herzensanliegen Bela Bartoks - dessen allererste Komposition den Titel „Die Donau“ trägt.Weitere Zeugnisse sind neben unzähligen Tonaufnahmen auch volkstümlich inspirierte Kompositionskleinode, wie die 44 Duos für zwei Violinen.
„Via,via!“-
die capella duna_mobile folgt den Wegen und Musiken entlang der Donau, zieht schliesslich auch mit eigenen Kompositionen und Improvisationen einen Pfad durch diese imaginär schwingenden Welten und möchte Sie einladen zu ihrer real musikalischen Reise.
duna mobile (ital., die Wanderdüne)
„Wanderdünen singen, reisen und sterben“
Dünen entstehen spontan dort, wo der Wind Sand an ein Steinchen oder eine Wurzel bläst. Manche wandern langsam über das Land. Andere geben singende Töne von sich. Dünen können aber auch wieder ausgelöscht werden: Bildet sich ein Loch an der windstillen Seite der Düne, wird der Sandhaufen weggefegt (GEOGRAFIE/ Welt Online).
2009 erging seitens der Salzburger Festspiele der Auftrag zur Gründung eines Barockorchesters, der „Capella Triumphans“, an die Geigerin Annelie Gahl - dies anlässlich des Projekts Judith (Regie Sebastian Nübling).
Die Zusammensetzung dieses Ensembles erwies sich spontan als wahrer Glücksgriff – gerade im Hinblick auf die sehr speziellen Anforderungen der Produktion, in der die Verbindung von Vivaldis Barockmusik mit Zeitgenössischem, mit Sprache und Improvisation als vielschichtige und publikumswirksame Aufführung gelang.
Der Erfolg und die Atmosphäre dieser intensiven, kreativen Arbeit auf höchstem Niveau bot den Nährboden für dichte künstlerischen Freundschaften und dem Bedürfnis, in dieser Formation „dem Loch an der windstillen Seite entgegenzuwirken“ - gemeinsam weiter zu wandern und zu singen.
Annelie Gahl, Sascha Bota, Fani Vovoni - Violinen,
Herbert Lindsberger - Viola,
Johannes Vogt - Theorbe,
Rüdiger Kurz - Violone,
Daniel Kartmann - Perkussion,
Monika Fischaleck - Fagott, Flöten, Chalumeau
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