Iris Berben über ihre lange Karriere, Sorge um die Demokratie und Debattenkultur | maischberger
Автор: tagesschau
Загружено: 2026-02-26
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„Ich wollte eigentlich Jura studieren“, erzählt Schauspielerin Iris Berben im Gespräch mit Sandra Maischberger. Als junges Mädchen habe sie sich als „die Retterin der Sprachlosen, die Kämpferin für die Gerechtigkeit“ gesehen. Statt Universität folgt der Bruch: Mit 17 verlässt sie die Schule, landet an der Kunsthochschule in Hamburg. „Ich bin eigentlich eher reingerutscht“, sagt sie über ihre Filmkarriere – ohne Schauspielschule, „Learning by Doing“.
Geprägt wird Iris Berben von den 70ern. Sie beschreibt eine Zeit, „in der wir, wenn man denn verheiratet war, den Ehemann noch immer fragen musste, ob man a) einen Beruf ausüben darf oder b) überhaupt auch ein Konto eröffnen darf.“ Bis heute gilt für sie: „Selbstständig zu sein, unabhängig zu sein, das eigene Geld zu verdienen, ist nicht die schlechteste Wahl für eine Frau.“
Rollen wählt die Schauspielerin bewusst. Ein aktuelles Drehbuch habe sie überzeugt, „weil es ein Frauenbild verkörpert, hinter dem ich nicht nur stehe, sondern was ich auch einfordere“. Frauen über 40 würden oft unsichtbar: „Man versinkt in seinem Grau und Beige, ist als Frau nicht mehr sichtbar“, sagt Berben. In gesellschaftlichen Debatten warnt sie vor Abgrenzung. „Es geht nicht, einen Satz zu sagen: ‚Du bist gecancelt.‘“ Man müsse in dieser Sache „eine Menge Menschen an die Hand nehmen“. Die Diskussionen seien oft aus „einer Blase heraus“ geführt worden, „es gab nur das Entweder-Oder“.
Mit Blick auf Politik und Demokratie zeigt sie sich alarmiert: „Wahrscheinlich ist es schon nach 12.“ Sie beobachte „eine Leichtfertigkeit in Fragen unserer Demokratie“ und kritisiert: „Wir diskutieren alle nicht mehr.“ Für politische Spitzenämter fordert Iris Berben mehr Frauen. „Es ist viel Zeit für viele Frauen, für ganz viele Frauen, die in die Ämter sollen.“ Ihr Appell: „Kommt her Mädels, macht es!“
Die Sendung vom 25.02.2026 in der Mediathek:
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Außerdem zu Gast waren:
Wladimir Klitschko (ehemaliger Box-Weltmeister)
Sandra Navidi (USA-Expertin)
Theo Koll (Journalist)
Marc Felix Serrao (Journalist)
Anna Lehmann (Journalistin)
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#talk #maischberger #IrisBerben #Wokeness #Demokratie
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