ANNABERG-BUCHHOLZ (ERZ), Ev. St. Annenkirche - Hauptgeläut (Turmaufnahme)
Автор: unteroktav
Загружено: 2015-04-05
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Описание:
Tonfolge: h°-d¹-e¹ (TeDeum)
Alle drei Glocken des Hauptgeläuts wurden im Jahr 1814 von Friedrich August Otto in Dresden gegossen.
3) PETER UND PAUL
SCHLAGTON: e¹-7
GEWICHT: 680 kg
DURCHMESSER: 1.140 mm
FLANKENINSCHRIFTEN:
Feuer zerstoerte mich erst
und Feuer verjuingte mich wieder
So verjuingt dich, o Mensch
der dich zerstoeret der Tod
Wiederhergestellt wurde ich
den 9. July 1814
durch
Friedrich August Otto
in Dresden
2) MARGARETE (MARGARETHA)
SCHLAGTON: d¹-5
GEWICHT: 1.520 kg
DURCHMESSER: 1.410 mm
FLANKENINSCHRIFTEN:
In zerstoernder Zeit gegoßsen, verkünde
St. Annens Gluicklichern Enkeln mein Ton
Frieden und dauerndes
Heil
Gott allein die Ehre
Wiederhergestellt wurde ich
den 9. July 1814
durch
Friedrich August Otto
1) ANNA
SCHLAGTON: h°-11
GEWICHT: 2.963 kg
DURCHMESSER: 1.728 mm
FLANKENINSCHRIFTEN:
Dich ruft mein Ton zum Dienst des Herrn,
Und schlaegt die Stunden deines Lebens
O! folge jenem Rufe gern,
So lebst du diese nicht vergebens
Das Feuer des Blitzes zerstoerte mich
den 7. Maertz 1813
Wiederhergestellt wurde ich
den 9. July 1814
durch
Friedrich August Otto
in Dresden
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Im Laufe der Jahrhunderte existierten mehrere Geläute. Das erste vollständige Geläut erhielt die St. Annenkirche 1511 bis 1516, es existierte bis zum Stadtbrand 1604, bei dem zwar die Kirche nur partielle Schäden davontrug, der Glockenboden und das Geläut jedoch den Flammen zum Opfer fiel.
Das zweite Geläut existierte dann bis 1813, als ein Blitz in den Turm einschlug und dieser völlig ausbrannte.
Das dritte Geläut wurde 1814 von Friedrich August Otto (Dresden) gegossen und läutet seither im Turm der St. Annenkirche. Klanganalysen zeigen, dass die Glocken in Mollterz-Untersext-Rippe (kurz: Sextrippe) gegossen wurden
Bis 1890 läuteten die drei Glocken in einem Holzglockenstuhl, ihre Kronen an geraden Holzjochen befestigt, durch Treten auf an den Jochen montierten Tretbrettern. Da während eines Läutens die Haltestange eines Läuters brach und dieser tödlich auf die schwingende Glocke stürzte, war man der Meinung, die Glocken umhängen zu sollen: Der Holzglockenstuhl wurde entfernt und durch einen Stahlstuhl ersetzt. Nach dem Bierling-Köppke'schen System sägte man die Glockenkronen ab und hängte die Glocken in gestelzte (gekröpfte) Gusseisenjoche. An die Stelle der fliegenden Klöppel traten Gegengewichtsklöppel.
Im Jahr 1942 mussten die Große und die Kleine Glocke sowie die in der Turmlaterne befindliche Häuerglocke für Kriegszwecke abgegeben werden. Die Große und die Kleine Glocke kehrten glücklicherweise 1948 wieder zurück. So blieb das dreistimmige historische Geläut von Friedrich August Otto erhalten. In allen drei Glocken waren bis zur Restaurierung noch die 1942 angebrachten Kennzeichnungen mit entsprechender Nummerierung vorhanden. Die Häuerglocke, welche dreimal täglich sowie zum Vater-Unser läutet und als Uhrschlagglocke dient, wurde im Jahr 2001 von Rudolf Perner (Passau) wieder ergänzt.
Im Jahr 2012 konnte das Hauptgeläut restauriert werden. Dabei wurden die 1890 abgeschlagenen Kronen wieder hergestellt und aufgeschweißt sowie alle vorhandenen Schäden beseitigt. Die Glocken hängen seitdem wieder an Holzjochen in einem Holzglockenstuhl.
(Quellen: www.kirche-annaberg-buchholz.de / www.wikipedia.de)
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Die St. Annenkirche ist eine Hallenkirche an der Schwelle zwischen Spätgotik und Renaissance und mit 65 Metern Länge und 40 Metern Breite die größte reine Hallenkirche der Spätgotik in Sachsen. Der Turm ist 78 Meter, der Innenraum der Kirche 28 Meter hoch. Das Gotteshaus ist das Wahrzeichen der Stadt und weithin sichtbar. Die St. Annenkirche wurde ursprünglich ab 1499 als katholisches Gotteshaus errichtet, seit 1539 ist sie evangelisch-lutherisch.
Sie gilt als eines der bedeutendsten Beispiele der Spätgotik. Ihre plastische Ausstattung zeigt neben spätgotischer Kunst auch sehr frühe Formen der Renaissance in Mitteleuropa. Die für die ältere Gotik typische, meist streng nach oben strebende Formensprache wird hier in fantasievollen, verschlungenen Bauformen und Gewölbevarianten aufgelöst. Die auf die Antike zurückgreifende Formensprache der italienischen Renaissance zeigt sich teilweise in der Bauplastik und in Altarwerken.
(Quelle: www.wikipedia.de)
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Alle Fotos und Video: unteroktav
Ein großes Dankeschön geht an den Türmer der St. Annenkirche für den freundlichen Empfang und die Ermöglichung der Aufnahme!
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