Wie man ein Weidezelt aufbaut
Автор: Барт Фарм
Загружено: 2025-04-11
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Wir wollen uns demnächst Kühe zulegen – und dafür brauchen wir dringend dieses Weidezelt. Klingt erstmal einfach, aber: So ein Aufbau ist weder billig noch "mal eben gemacht". Was wirklich dahintersteckt, seht ihr in diesem Video.
Also – wie immer viel Spaß beim Zuschauen, vergesst das Liken nicht! Und wenn ihr wissen wollt, wie wir diese Plattform hier für 0 € gebaut haben – klickt oben auf den Link. Da gibt’s eine komplette Playlist dazu.
Los geht’s mit dem Verlegen der Stallmatten:
Wir haben auf unsere Plattform erstmal Hackschnitzel aufgebracht – aber das ist nicht die finale Oberfläche. Wir wollten etwas Robusteres, Hygienischeres – zum besseren Abmisten.
Also: Stallmatten aus massivem Gummi, 15–18 mm stark, mit Gewebe armiert. 1,50 m breit, fast endlos lang. Schwer wie Blei! Selbst zehn Meter Rolle ist kaum zu zweit tragbar. Da hilft uns nur der Frontlader – absolut unersetzlich auf unserem Hof!
Beim Ausrollen verbinden wir die Matten in der Mitte mit Gummiband und Tellerkopfschrauben – damit sich keine Kanten hochrollen, wenn die Tiere drüberlaufen. Gibt eine schöne, stolperfreie Fläche.
Dann war's soweit: Das Zelt auspacken!
Geliefert in einer riesigen Stahlkiste, umreift mit Band – echt professionell. Maße: 4x4 Meter Grundfläche, 3,16 Meter hoch. Mit dem Frontlader direkt zur Baustelle – passt!
Der Hersteller sagt: Vier Personen, vier Stunden Montage. Ich dachte zuerst, das kriegen wir zu zweit in zwei Stunden hin. Falsch gedacht. Also: Team geholt, alle Mann an Deck, losgeschraubt.
Unser Zelt hat zwei Tore – eins vorne, eins hinten. Damit können wir es zum Abkalben nutzen. Die Kuh kommt rein, kalbt ab, bleibt ein paar Tage – und geht dann wieder auf die Weide.
Die Tore machen den Aufbau natürlich komplexer – und auch sonst: Die Stangen sehen gleich aus, sind es aber nicht. Unbedingt genau die Anleitung lesen! Sonst schraubt man Füße zweimal an die falsche Stelle. Glaubt mir, das nervt.
Wir haben zuerst die vier Ecken montiert – die stehen dann stabil, und der Rest lässt sich einfacher verbinden.
Tipp: Besorgt euch einen Akkuschlagschrauber! Wer hier mit der Ratsche rummacht, dreht sich dumm und dämlich.
Mit Schlagschrauber und fünf Leuten hatten wir das Zelt am Vormittag grob stehen. Klar: Anleitung nicht ganz eindeutig, ein paar Sachen mussten wir doppelt montieren. Aber geht.
Achtet bei eurer Plattform auf die Befestigungspunkte: Unsere war mit Rundstämmen gebaut, das ist tricky. Da hilft nur Kettensäge ansetzen – für eine stabile, gerade Anschraubfläche und um Höhenunterschiede auszugleichen.
Und dann: Endlich – das Zelt steht gerade!
Warum das so wichtig ist? Die Dachkonstruktion besteht aus drei Bögen. Wenn das Zelt schief ist, passt das Dach später nicht – aber wir haben's gut vorbereitet, und es ging auf Anhieb!
Was hat das Zelt gekostet?
1950 Euro. Lieferzeit: 10 Tage.
Durch die Höhe von über drei Metern braucht man beim Dach Aufbau definitiv eine Leiter – und gute Nerven. Alles wird mit selbstsichernden Muttern verschraubt. Die Schraubenlängen? Minimal unterschiedlich – aber wehe, man verwechselt sie. Da schraubt man schnell mal doppelt.
Das Dach war dann ruckzuck montiert – jetzt nur noch die Planen dran. Wir haben hier extra die 550 g/m²-Plane genommen – das war der Kaufgrund. Die Dinger halten!
Die Plane wird mit Erdnägeln befestigt. Wir hatten keine Befestigungsmöglichkeit an Bäumen, daher haben wir selbst Baustahlstangen geschweißt – funktioniert super!
Und dann: Der nervigste Part überhaupt – das Einfädeln der Planen.
Der mitgelieferte Strick ist gefühlt 2 km lang, und du musst ihn durch jede Öse ziehen. Ein echter Geduldsakt. Auf der Giebelseite haben wir den Strick einfach durchgeschnitten und kürzere Segmente gemacht – viel einfacher!
Für die Dachplane: Anleitung sagt, man soll einen Strick festbinden und über das Zelt werfen. Zwei Leute ziehen auf der anderen Seite – fertig. Soweit die Theorie.
Mit 550 g pro Quadratmeter ist die Plane allerdings kein Leichtgewicht – störrisch wie ein alter Esel. Ohne Leiter geht da gar nichts. Zum Glück gibt’s einen mitgelieferten Hebestock – damit klappt’s einigermaßen.
Was man wissen muss: Die Plane geht nicht bis zum Boden – nur bis ca. 1,30 m Höhe.
Warum fliegt sie trotzdem nicht weg? Spannbänder mit Ratsche werden unten an den Füßen verzurrt. Richtig fest! Dann hält das Ding auch.
Innen sieht’s so aus: Solide Konstruktion, geschweißte Ecken, alles ordentlich verschraubt. Nur das Gewusel mit den Stricken ist etwas nervig – hätte man vielleicht schöner lösen können.
Aber: Das Zelt steht – und das ist die Hauptsache!
War aufwändiger als gedacht. Ich hatte echt unterschätzt, wie komplex so ein Aufbau ist.
Beim nächsten Mal bauen wir’s vielleicht einfach selbst – aus Holz.
Danke fürs Zuschauen – wir sehen uns beim nächsten Mal! Da brauchen wir nämlich noch einen Huschober…
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