„Ich ärgere mich!“ - und wie ich sofort damit aufhöre
Автор: Doro Plutte
Загружено: 2019-03-06
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„Man, bin ich sauer! Ich ärgere mich so sehr!“ Kennst du dieses Gefühl? Hier eine Möglichkeit, um da sofort raus zu kommen.
Ich vor Kurzem auf der Autobahn. Da schneidet mich ein anderer Verkehrsteilnehmer. Ich muss scharf bremsen, um einen Unfall zu vermeiden. Darüber habe ich mich dann zehn Minuten lang aufgeregt. Ich war so sauer. Ich hab mich so geärgert über diesen anderen. Kennst du?
Nach etwa zehn Minuten habe ich kapiert, dass dieser andere Verkehrsteilnehmer ja schon lange ganz woanders ist und gar nichts mitkriegt davon, dass ich mich gerade so sehr über ihn ärgere.
Und in diesem Moment ist mir wieder bewusst geworden, dass dieses „ich ärgere mich“ wirklich stimmt.
Weil: Ich ärgere tatsächlich nur mich!
Ich ärgere nicht den anderen.
Der merkt von meinem Gefühl: überhaupt gar nichts.
Die Einzige, die sich darüber jetzt noch ärgert, bin ich. Und das schlechte Gefühl bleibt bei mir.
Der Ärger über das, was ich da erlebt habe, bleibt in mir. Und deshalb stimmt der Satz: Ich ärgere mich.
Theoretisch weiß ich das. An dem Tag hat es trotzdem zehn Minuten gedauert, bis ich das realisiert habe.
Und dann habe ich entschieden: Ich will das gar nicht.
Ich habe keine Lust, diese schlechte Laune mit mir rumzutragen.
Aufgrund des Verhaltens von jemand ganz anderem.
Ist doch blöd, wenn ich dadurch einen miesen Tag hab.
Aber was mache ich jetzt? Wenn ich den Ärger loswerden will?
Diese Wut, diese Frustration, ist ja da. Kennst du auch? Okay.
Wenn du dich das nächste Mal ärgerst, frage dich:
Welcher Wert ist eigentlich gerade angegriffen - von dem Verhalten des anderen?
Das ist nämlich der eigentliche Grund für den Ärger.
Ein Wert, der mir wichtig ist, wurde missachtet.
In meinem Fall war der Wert: Rücksichtnahme oder verantwortungsvolles Verhalten.
Das ist ein Wert, der für mich ganz persönlich im Straßenverkehr eine große Rolle spielt.
Und diese andere Person hat sich da nicht dran gehalten.
Das hat bei mir das Gefühl von Ärger ausgelöst.
Wenn ich das einmal verstehe, kann ich es umdrehen und kann sagen: Ich höre jetzt auf, mich zu ärgern.
Ich realisiere, dass Rücksichtnahme und verantwortungsvolles Verhalten einen hohen Wert haben für mich.
Und dann entscheide ich mich dafür, dass ich selbst entsprechend dieser Werte handeln möchte.
Weil, wenn ich ganz ehrlich bin, dann bin ich selbst auch nicht immer rücksichtsvoll und verhalte mich nicht immer verantwortungsvoll.
Genau für dieses Verhalten, für die Werte, die mir wichtig sind, kann ich mich jetzt wieder neu entscheiden.
Ich drehe das negative Gefühl um. In eine positive Entscheidung. In ein dem Leben zugewandtes, bejahendes Verhalten. Und das löst wieder gute Gefühle in mir aus.
Vielleicht ärgerst du dich darüber, dass dein Partner so unpünktlich ist? Dir ist Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit wichtig! Super! Feiere Pünktlichkeit!
Du ärgerst dich über den Kollegen, der eine Lüge verbreitet. Du bist ein Mensch, dem Ehrlichkeit wichtig ist. Großartig! Sei selbst ehrlich!
Du ärgerst dich, weil deine Eltern dich so wenig gelobt haben. Dir ist Anerkennung wichtig! Wie schön! Dann zieh los und lobe andere, was das Zeug hält!
Hinter jedem Ärger steht ein Wert. Ein für dich persönlich hohes Gut, das angegriffen wurde.
Wenn du den Wert erkennst, erfährst du etwas über dich als Mensch. Das kannst du feiern. Und dich selbst entsprechend verhalten.
Dadurch kannst du jede Wut verwandeln in einen Wert. Und dein Gefühl wird sich entsprechend verändern. In diesem Sinne: Freu dich auf den nächsten Ärger!
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