Zu spät, zu voll, zu unsicher: Neue Schulbusse im Werra-Meißner-Kreis sorgen für Frust | hessenschau
Автор: hessenschau
Загружено: 2024-01-30
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Was passiert, wenn der Bus zu spät oder gar nicht kommt, erleben Kinder und Eltern im Werra-Meißner-Kreis seit dem Fahrplanwechsel. Es hakt es an allen Ecken und Enden. Bisheriger Höhepunkt: eine offene Tür während der Fahrt.
Im Werra-Meißner-Kreis wird die Strecke seit dem Fahrplanwechsel am 10. Dezember von einem anderen Busanbieter als bisher bedient, nämlich die Bussparte der DB Regio. Bei der vorgeschriebenen europaweiten Ausschreibung erhielt das überregional agierende Unternehmen den Zuschlag und nicht der bisherige Busdienst aus der Region.
Vom Anbieterwechsel und den Folgen sind die Hälfte der 500 Schülerinnen und Schüler der Valentin-Traudt-Schule in Großalmerode betroffen. Für Schulleiter Christoph Matt ist eine verlässliche Busverbindung zwingend. Auch weil der Schulweg Teil der persönlichen Entwicklung von Schülerinnen und Schülern sei. Dazu hätten die ständigen Verspätungen Auswirkungen auf den Beginn des Unterrichts.
Die Probleme sind beim Bus-Betreiber DB Regiobus Mitte bekannt. Man habe nach den ersten Anlaufschwierigkeiten nachgesteuert, um diese abzustellen, so eine Bahnsprecherin. Dazu seien einige Fahrer noch einmal nachgeschult worden. Doch die Aufnahme der neuen Buslinien sei gerade zu Beginn "eine Herausforderung für alle Beteiligten".
Auch beim NVV sind die Beschwerden von Eltern und Schule angekommen. Sprecherin Judith Féaux de Lacroix betonte, es sei selbstverständlich das Ziel, dass der Verkehr glatt laufe. Den Fahrplan habe man nach den ersten Meldungen aus der Schule nachjustiert. Eine Analyse der Daten zeige, dass sich die Situation weiter verbessere. Es gebe im Werra-Meißner-Kreis "kein flächendeckendes Chaos".
Anders sieht es Joachim Damen-Lux, der Kreiselternbeiratsvorsitzende und Schulelternbeiratsvorsitzende der VTS. Die Situation in der Schulkind-Beförderung im Werra-Meißner-Kreis sei "eine reine Katastrophe", sagt er. Den Vorfall mit der offenen Bustür hat der Kreiselternbeirat zur Strafanzeige gebracht - mit Folgen für den Fahrer.
Wie die Deutsche Bahn schriftlich mitteilt, habe der Busfahrer die Sicherheitseinrichtung im Fahrzeug "ohne Rücksprache mit der Leitstelle oder einer anderen verantwortlichen Person manuell überbrückt" und sei weitergefahren. Dies sei "ein schweres Vergehen und somit nicht hinnehmbar”, der Fahrer sei umgehend freigestellt worden und erhalte die Kündigung.
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