Heiliger Josef | Die Geschichte des Mannes, den der Sohn Gottes Vater nannte
Автор: Route der Heiligen
Загружено: 2026-03-18
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Die Heilige Schrift überliefert kein einziges Wort des heiligen Josef. Sein Schweigen jedoch ist beredter als tausend Reden. Ein gerechter Mann, ein Zimmermann aus Nazaret, wurde von Gott für die erhabenste Mission erwählt, die je einem Menschen anvertraut wurde: der Adoptivvater Jesu Christi und der keuscheste Bräutigam der Jungfrau Maria zu sein.
Die Geschichte Josefs beginnt im Verborgenen. Als Nachkomme aus dem Hause David lebte er bescheiden in Nazaret, als sein Leben plötzlich vom Geheimnis heimgesucht wurde. Seine Verlobte, Maria, war schwanger, bevor sie zusammenlebten. Das Gesetz verlangte, sie öffentlich zu verstoßen, aber Josef, "gerecht und nicht gewillt, sie bloßzustellen, beschloss, sich in aller Stille von ihr zu trennen" (Mt 1,19).
Da erschien ihm der Engel des Herrn im Traum: "Josef, Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria als deine Frau zu dir zu nehmen; denn das Kind, das sie erwartet, ist vom Heiligen Geist. Sie wird einen Sohn gebären; ihm sollst du den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk von seinen Sünden erlösen" (Mt 1,20-21).
Josef erwachte und tat, wie ihm der Engel befohlen hatte. Er bat um keine Zeichen, er zweifelte nicht, er zögerte nicht. Er gehorchte. Dieser schweigsame Mann lehrt uns, was Glaube ist: Gott vertrauen, selbst wenn man nicht versteht.
Von diesem Moment an wurde Josef zum Hüter des Erlösers. Er gab Ihm einen Namen, lehrte Ihn einen Beruf, beschützte Ihn vor Herodes durch die Flucht nach Ägypten, stellte Ihn im Tempel vor, lebte mit Ihm den heiligen Alltag von Nazaret. Dreißig Jahre lang lernte der, der als Gott im Fleisch verborgen war, von Josef, Mensch zu sein: zu arbeiten, zu beten, zu schweigen, zu gehorchen.
Josef starb in den Armen Jesu und Marias — deshalb ist er der Patron eines glücklichen Todes. Wir wissen nicht, wann oder wie, aber die Überlieferung besagt, dass es vor dem öffentlichen Wirken Christi war. Er ging in Frieden, nachdem er seine Mission, den Sohn Gottes in die Welt einzuführen, erfüllt hatte.
Der heilige Josef ist ein Vorbild für alle Christen: Patron der Universalkirche, Beschützer der Familien, der Arbeiter, der Väter, der Sterbenden. Seine Fürsprache ist so mächtig, dass die heilige Teresa von Ávila bezeugte: "Ich kann mich nicht erinnern, den heiligen Josef um etwas gebeten zu haben, das er mir nicht verschafft hätte."
In diesem schweigsamen Mann lernen wir, dass Größe nicht in Worten liegt, sondern in der Treue. Josef sprach nicht, aber er handelte. Er fragte nicht, aber er gehorchte. Er suchte nicht Ruhm, sondern diente. Deshalb nannte ihn der Sohn Gottes Vater.
Heiliger Josef, bitte für uns!
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