Armin Laschet und Natalie Amiri: Ist ein Regimewechsel im Iran möglich? | maischberger
Автор: tagesschau
Загружено: 2026-03-05
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Wie ist die Lage im Nahen Osten? Stürzt jetzt das Regime im Iran?
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00:00 Sicherheitsfrage & Kommunikation von Außenminister Wadephul
03:00 Beweggründe der USA und Israel für den Iran-Krieg
05:50 Debatte um das Völkerrecht
10:15 Welche Rolle übernimmt Deutschland im Konflikt?
11:15 Angriffe des Iran auf die Nachbarstaaten
14:30 Natalie Amiri über die Stimmung im Iran
20:30 Über Reza Pahlavi
Nahost-Expertin Natalie Amiri kritisiert die mangelnde Aufmerksamkeit des Westens für die Eskalation der Lage seit Mitte Januar. Das islamische Regime im Iran sieht sie als permanente Gefahr, betrachtet den aktuellen Angriff der USA und Israel aber als völkerrechtswidrig. Sie betont, die Iraner würden selbst unter dem Regime leiden und sich nicht auf das Völkerrecht berufen könnten, wenn es um ihr Überleben ginge.
Amiri beschreibt die „Wellen der Freude“ in der iranischen Bevölkerung über die Nachricht vom Tod Khameneis und die Angst vor dem Regime, das die eigene Bevölkerung als Feind betrachtet. Zudem erwähnt sie die Möglichkeit, dass die USA die Kurden bewaffnen könnten, was zu einer weiteren Eskalation führen würde, da die Türkei dies nicht zulassen würde. Aus Sicht Amiris verfolge Israel einen umfassenderen Plan, der auf einen Regimewechsel oder eine maximale Schwächung des iranischen Regimes abziele.
Armin Laschet weist auf die prinzipielle Reisewarnung des Auswärtigen Amtes seit Mitte Januar hin und kritisiert Reiseveranstalter, die dennoch Kreuzfahrten in die Region angeboten haben. Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses betont die Pflicht, deutschen Staatsbürgern in Not zu helfen und eine Prioritätenliste für die Evakuierung vulnerabler Personen zu erstellen.
Bezüglich der Bewertung des Völkerrechts stimmt Laschet mit der Position von Bundeskanzler Friedrich Merz mehr überein als mit der von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil und argumentiert, dass das Völkerrecht oft folgenlos bleibe, wenn es keine neutrale Instanz gibt, die Urteile durchsetzt. Der CDU-Politiker hebt hervor, dass der Iran seit 40 Jahren völkerrechtswidrig agiere, indem er Terrororganisationen finanziere, die eigene Bevölkerung massakriere und Atomwaffen entwickle. Niemand habe sich dem Regime entgegengestellt. Nun, da dies passiere und „die Menschen auf den Straßen jubeln“, diskutiere man über Völkerrecht.
Er sieht den Angriff des Iran auf die Golfstaaten als schweren Fehler, da diese Länder nun ebenfalls betroffen seien und der Iran dadurch seine Verbündeten verliere. Den Sohn des ehemaligen Schahs, Reza Pahlavi, schätzt Armin Laschet als eine Figur ein, die eine Übergangsrolle spielen könnte, denn er werde als klug und abgeklärt wahrgenommen und verkörpere die Solidarität mit den Menschen im Iran.
Die Sendung vom 04.03.2026 in der Mediathek:
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Außerdem zu Gast waren:
Carsten Maschmeyer (Unternehmer)
Daniel Friedrich Sturm (Tagesspiegel)
Iris Sayram (ARD)
Werner Sonne (Journalist)
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