HORVÁTH »Geschichten aus dem Wiener Wald« Birgit Doll, Helmut Qualtinger, Hanno Pöschl, Jane Tilden
Автор: orchestra accompaniment karaoke playback classical
Загружено: 2021-10-14
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Описание: Horváths Meisterwerk, zumal in dieser grandiosen Verfilmung von Maximilian Schell, verfolgt mich, seit ich es kenne. Den Ostersonntag 1988 habe ich, in Wien, damit zugebracht, die Drehorte zu finden. Als Musiker habe ich mich nur seltenst als Schriftsteller versucht, besagten Osterspaziergang aber habe ich in einer kleinen Geschichte mit dem Titel »Heiligenstädter Test am End oder Geschichten ohne Wiener Wald« verwurstet. Vielleicht werde ich sie als PDF oder gar als »Hörbuch, gelesen vom Autor« auf meiner Website oder auch hier einstellen. Wer den Film kennt, wird den originalen Vorspann vermissen. Dieser besteht aus einem von André Heller zum besten gegebenen Couplet (»Lachen'S nur«), das für sich genommen aller Ehren wert sein mag. Mich hat es immer gestört. Horváths Stück und die atemberaubende Virtuosität der Schauspieler bei der Verkörperung all der kleinbürgerlichen Scheusale, die einander in der Disziplin Gemeinheit, Sadismus und Verlogenheit zu übertrumpfen suchen, dazu die Häufung all der Ruchlosigkeiten, mit der sie die von Birgit Doll zum Verlieben intensiv verkörperte Mariann als einzige persona ohne Schuld (außer derjenigen, naiv und überfordert zu sein) überschütten und schließlich brechen – all das ist so perfekt und in sich selber selig, zugleich so verletzlich, dass jede noch so gutgemeinte Zutat dem Werk schadet. Durch meinen Eingriff, der, wie ich finde, einen schlimmeren Eingriff behebt, fehlen auch die Klänge des titelgebenden Straußwalzers, aber an Möglichkeiten, den in voller Schönheit zu hören, ist gottlob kein Mangel. Der Film setzt an der Stelle ein, die auch in Horváths Text den Anfang bildet, und dort ist es Teil der Handlung, dass der Straußwalzer, auf einem verstimmten Klavier gestümpert, aus einem Fenster schallt. Aber wie gesagt: Ich bin vom Scheitel bis zu Sohle Musiker, allerdings einer, für den Wien die Welthauptstadt der eigenen Zunft ist, weshalb fast nichts, was ich komponiert habe, ohne Wiener Vorbilder denkbar wäre. Und noch mehr als mein eigenes schmales oeuvre bezeugen das meine derzeit ca. 130 Orchesterplaybacks: Ein Blick aufs Repertoire https://www.uli-schauerte.de(orchestra-playbacks/ dürfte das belegen. Mehr als die Hälfte stammt von Mahler, Zemlinsky, Schönberg, Brahms, Mozart, Bruckner, Korngold, auch Strauss – lauter Meister, deren Musik ohne die einzigartige Wiener Tradition nicht denkbar wäre.
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