Stempel: Verwaiste Mutter – Lass mein Kind kein zweites Mal sterben
Автор: Valérie Aulich
Загружено: 2025-08-20
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Denise wird mit 25 Jahren Mutter. Nach sechs Jahren stirbt ihre Tochter Amalija an Krebs. Die junge Frau muss feststellen, dass die Gesellschaft auf todkranke oder verstorbene Kinder nicht vorbereitet ist. Die Dokumentation zeigt, wie Denise mit dem Stempel „verwaiste Mutter“ lebt, wie ihr Umfeld reagiert, wie Freundschaften zerbrechen oder stärker werden und wie Trauer, Ausgrenzung sowie gesellschaftliche Tabus den Alltag bestimmen. Es geht um Stärke, Verlust und den Wunsch, als vollständige Person gesehen zu werden.
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Stempel: Verwaiste Mutter
Lass mein Kind kein zweites Mal sterben
Wenn ein älterer Mensch schwer krank ist oder verstirbt, zeigen viele Mitgefühl und bieten ihre Hilfe an. Doch wenn es ein Kind betrifft, reagieren Menschen oft unbeholfen und wissen nicht, wie sie sich verhalten sollen. Der Tod eines Kindes bleibt ein Tabuthema – etwas, das Angst macht und dem sich kaum jemand stellen möchte.
Denise Ebers hat 2019 ihre damals sechsjährige Tochter Amalija an Krebs verloren.
Sie wird zur "verwaisten Mutter" – eine Rolle, die oft von ihrem Umfeld reduziert wird auf Mitleid und Trauer. In dieser Dokumentation erzählt sie von Menschen, die sich komplett abwandten, die die Straßenseite wechselten oder den Kopf senkten. „Ich habe mich gefragt: Warum meldet sich denn keiner mehr?“, reflektiert sie. Doch es gab auch Freunde, die ihr in dieser schweren Zeit zur Seite standen.
Alexandra Schaufelberger ist Trauerbegleiterin und ordnet das Verhalten der Gesellschaft ein. Sie hat viele verwaiste Eltern begleitet und erkennt wiederkehrende Verhaltensmuster. „Ich wünschte mir, es gäbe ein Unterrichtsfach in der Schule, in dem die Themen Trauer, Tod und Krankheit behandelt werden“, sagt sie. Es bedarf einer Art Integrationsarbeit, damit diese Themen kein Tabu mehr sind. Denn viele Menschen sind überfordert – und verletzen dadurch die betroffenen Eltern zutiefst.
Auch Freundin Nina berichtet, wie es für sie war, Denise in dieser schweren Zeit zu begleiten. Gemeinsam erlebten sie Amalijas Therapie. Doch die enorme Belastung brachte ihre Freundschaft an ihre Grenzen – es kam zeitweise zur völligen Funkstille.
Zudem lernen wir Svetlana kennen, eine weitere verwaiste Mutter. Auch sie musste erfahren, wie sie auf ihr Schicksal reduziert wurde.
Der Film bietet einen intensiven Einblick in die Gefühlswelt von Denise. Sie berichtet von Erfahrungen im privaten Umfeld, im Kindergarten und in der Familie. Offen erzählt sie, wie das Verhalten der Menschen sie geprägt hat – und was sie sich von der Gesellschaft für die Zukunft wünscht.
Kommentar:
Der Film ist mir ein Herzensanliegen. Ich möchte das Thema in die Öffentlichkeit tragen, um betroffene Eltern zu unterstützen.
Vor dem ersten Treffen mit Denise hatte ich großen Respekt. Wie wird es sein, stehe ich gleich einer gebrochenen Person gegenüber? Doch dann kam diese wundervolle Frau auf mich zu, voller Leben und Energie. Sie strahlte über das ganze Gesicht. Am Ende habe ich mich schwach gefühlt und wurde von ihrer Stärke getragen.
Vielen Dank, liebe Denise, dass Du mich mit auf diese Reise genommen hast. Mir Deine Gefühle, Ängste und Wünsche so offen mitgeteilt hast. Die Gespräche mit Dir waren unbeschreiblich toll. Ich durfte in Dein und Amalijas Leben eintauchen. Ich wünschte, ich hätte die kleine Maus kennengelernt.
Und tausend Dank an Dich, Marcel Götte. Du bist nicht nur Kameramann des Films, sondern auch großartiger Sparringspartner. Es hat riesigen Spaß gemacht mit Dir diesen Film zu entwickeln.
Besonderen Dank möchte ich auch Birgit Grigo und Sascha Preuß aussprechen, für das Feedback und die Tipps. Ihr habt mich super unterstützt und beraten.
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