Kognitive Verhaltenstherapie
Автор: Zentrum für Naturheilkunde
Загружено: 2021-03-18
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Online-Infoabend Kognitive Verhaltenstherapie - Aufzeichnung mit Dozenten: Dipl.-Psych., PPT Florian Jerabek und Dipl.-Psych., PPT Christian Ball
In unseren kostenlosen Infoabenden erhalten Sie wichtige Hintergrundinformationen, z. B. über Ablauf und Inhalt des Lehrganges Kognitive Verhaltenstherapie 3. Welle* als Hybridveranstaltung (der Unterricht findet vor Ort, am ZfN statt, wird aber gleichzeitig aufgezeichnet, so dass sie online und von Zuhause live am Unterricht teilnehmen können)
Möglichkeiten für Fragen
Kennenlernen der Dozenten
Auch stehen wir Ihnen für Ihre individuellen Fragen gerne zur Verfügung!
*Neben der klassischen kognitiven Verhaltenstherapie entstand nun die sogenannten „dritten Welle der Verhaltenstherapie“. Diese bezieht neben der Arbeit am Verhalten sowie den Gedanken und Einstellungen („erste und zweite Welle“) Konzepte wie Achtsamkeit und Akzeptanz in die Psychotherapie mit ein und hat eine ganze Reihe von Verfahren hervorgebracht. In diese rücken z.B. der Umgang mit Emotionen oder die vor dem Hintergrund von Lebenserfahrungen entstandenen Anteile der Persönlichkeit in den Fokus.
Hybrid-Intensivlehrgang "Verhaltenstherapie-DoAF21 (VT)" startet am Donnerstag, 22. April 2021.
Infos und Buchung: https://bit.ly/3bPtBZ3
Bei einer Hybridveranstaltung handelt es sich um eine Präsenzveranstaltung, die gleichzeitig live nach Hause übertragen wird. Sie haben die Möglichkeit live vor Ort oder von zu Hause aus dabei zu sein. Die Unterrichte werden aufgezeichnet und stehen Ihnen während der Methodenfortbildung zur Nacharbeitung zur Verfügung.
Die Verhaltenstherapie ist für eine Vielzahl von Problemen eine ebenso erlebnisfokussierende wie moderne und effektive Therapieform. Sie stellt Selbstwirksamkeit und Selbstmanagement von Klienten in einer aktiven therapeutischen Beziehung konsequent in den Vordergrund.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Aktivierung bereits vorhandener Ressourcen, Werte und individueller Bedürfnisse der Klientinnen und Klienten.
Lehrgangsziel
Die u.a. kognitiven, achtsamkeitsbasierten, emotionsfokussierenden Methoden werden praxisnah anhand von Fallbeispielen aus eigener Praxis sowie kleineren Selbsterfahrungseinheiten vermittelt und geübt.
Dabei wird stets auf verständliche Weise Bezug zum vielfältigen theoretischen und methodischen Rahmen des Verfahrens genommen.
Lehrgangsinhalte
1. Einführung in Grundlagen: Menschenbild, Entwicklungen innerhalb des Verfahrens, Beziehungsgestaltung,Therapieplanung, therapeutische Ziele, individuelle Wert und Lebensplananalyse
2. Störungsspezifische Vorgehensweise u.a. bei:
Agoraphobie und Panikstörung
Depression
Persönlichkeitsstörungen
Trauma
Zwangsstörung
soziale Phobien
3. Selbstwert und soziale Kompetenz steigern: Ein wichtiger Schlüssel (nicht nur) bei der Behandlung von sozialer Phobien, Depressionen, Persönlichkeitsstörungen
4. Ressourcen und lösungsorientierte Ansätze: Arbeit mit der Wunderfrage u.a. Tools aus der lösungsorientierten Therapie
zur Klärung von Therapiezielen und Schaffung von motivierenden Perspektiven für die Patientinnen
5. Positive und euthyme Therapie: Arbeit mit individuellen Stärken, Selbstverwirklichung, Steigerung von Wohlbefinden und Genuss tritt Anstelle von reiner Fokussierung auf Symptomminimierung
6. Schematherapie: Mit der Arbeit mit biographischen Schemata und Modi (also langbestehenden Verhaltens- und Erlebenstendenzen) werden in dieser modernen Entwicklung der Verhaltenstherapie vor allem neurobiologische, bindungstheoretische und tiefenpsychologische Aspekte für eine integrative Veränderungsstrategie gelungen integriert
7. Kognitive Therapie: Betrachtung unseres Denkens und unsere Glaubenssätze auf unser Erleben und Verhalten und therapeutische Möglichkeiten wie sich diese empirisch fundiert verändern und modifizieren lassen
8. Einführung in die Grundlangen der Akzeptanz-und Commitment Therapie:
Moderne Verhaltenstherapie trifft auf Methoden aus der achtsamkeitsbasierten und buddhistischen Psychologie:
Therapeutische Klärung von individuellen Lebenswerten und Zielen, Integration von Erlebnisbasierung, Offenheit, radikaler Akzeptanz zur Steigerung der psychischen Flexibilität
9. Therapeutische Haltung und Selbstfürsorge für Therapeuten: Klärung der eigenen Motive, Ressourcen und Psychohygiene von TherapeutInnen um Wachstumschancen aus der therapeutischen Arbeit individuell aufzuzeigen
Hinweis: Aufbaukurs ab Herbst 2021 in Planung: embodied & self-reflective ACT (Fokus Selbsterfahrung in der Therapeutenrolle)
Zielgruppe: Das Angebot richtet sich an: Heilpraktiker, Trainer/Coaches, Ehrenamtliche, Sozialarbeiter, Pädagogen, Referenten und Seminarleiter, Erzieher
Teilnahme-Voraussetzung:
Psychologie-Basisjahr" od. ähnliche Vorkenntnisse
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