Heut' abend vom 27.08.1989: Marcel Reich Ranicki zu Gast bei Joachim Fuchsberger
Автор: zurückgespult
Загружено: 2025-10-11
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Reich-Ranicki war Überlebender des Warschauer Ghettos. 1958 siedelte er in die Bundesrepublik Deutschland über, wo er als Literaturkritiker zuerst bei der Wochenzeitung Die Zeit, dann bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung arbeitete. Er war ein maßgeblicher Kritiker in der Gruppe 47, Sprecher der Jury des Ingeborg-Bachmann-Preises und Initiator der Literatursendung Das Literarische Quartett, die er von 1988 bis 2001 moderierte. Durch legendäre Fernsehauftritte wurde der in der Öffentlichkeit als „Literaturpapst“ bekannte Reich-Ranicki zudem ein Medienstar. Seine Memoiren Mein Leben (1999, Verfilmung 2009) erhöhten seine Popularität noch weiter; das Buch stand auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste vom 11. Oktober 1999 bis zum 15. Oktober 2000.
Reich-Ranicki war verheiratet mit Teofila Reich-Ranicki und Vater des gemeinsamen Sohnes Andrew Ranicki.
Durch seine Auftritte im Fernsehen (Das Literarische Quartett, ab 1988) wurde Reich-Ranicki über die Literaturszene hinaus populär. Nach der Veröffentlichung seiner Autobiografie (1999, Verfilmung 2009) fand sein Leben auch unter dem zeitgeschichtlichen Aspekt (Verfolgung und Überleben als Jude, Verhältnis zum polnischen Regime) großes öffentliches Interesse in Film und Fernsehen (siehe Filmografie). Laut einer Umfrage im Jahr 2010 kannten 98 Prozent der deutschen Bevölkerung seinen Namen.
Reich-Ranicki lebte zuletzt in Frankfurt-Dornbusch. Seine Frau Teofila starb am 29. April 2011 im Alter von 91 Jahren. Beider Sohn Andrzej (später Andrew Ranicki) war Professor für Mathematik (Topologie) an der Universität Edinburgh und starb 2018 mit 69 Jahren in Edinburgh. Der britische Maler Frank Auerbach war Reich-Ranickis Cousin.
Zu Beginn seiner Autobiographie schreibt Reich-Ranicki, dass er „kein eigenes Land, keine Heimat und kein Vaterland“ hat. Seine Heimat sei im Letzten die Literatur gewesen.
Reich-Ranicki war Atheist. In einer Fernsehdokumentation des Jahres 2006 erklärte er: „Gott ist eine literarische Erfindung. Es gibt keinen Gott. […] Ich kenne keinen. Hab ihn nie gekannt. Nie in meinen Leben!“[34][35] Religion beschrieb er als „eine Brille, die den Blick auf die Wirklichkeit trübt, die bittere Realitäten hinter einem milden Schleier verschwinden lässt“
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