Störsender SM6 gegen den RIAS auf Mittelwelle 1955-1978
Автор: Lindas Märchenfilme
Загружено: 2025-06-26
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Der Störsender SM6 war Teil eines umfassenden Abwehrsystems der DDR, das gezielt gegen den westlichen Rundfunksender RIAS (Rundfunk im amerikanischen Sektor) eingesetzt wurde. Zwischen etwa 1955 und 1978 versuchte die DDR mit technischen Mitteln, den Empfang des RIAS auf Mittelwelle massiv zu behindern – insbesondere in der sowjetischen Besatzungszone und späteren DDR.
📡 Hintergrund
RIAS sendete ab 1946 aus dem amerikanischen Sektor Berlins und entwickelte sich zu einer wichtigen Informationsquelle für viele DDR-Bürger. Mit seiner Mischung aus
Nachrichten, Musik und Kommentaren war er ein Dorn im Auge der SED-Führung, die ihn als „Agentensender“ und „Feindsender“ diffamierte.
🔧 Der Störsender SM6
Der SM6 war ein leistungsstarker Mittelwellen-Störsender, der gezielt auf den Frequenzen des RIAS arbeitete – etwa 989 kHz für RIAS 1 und später 855 kHz für RIAS 2.
Die Geräte wurden unter anderem im Werk für Fernsehelektronik (WF) in Berlin-Schöneweide entwickelt und von der Deutschen Post betrieben.
Ziel war es, durch Überlagerung mit Rausch- oder Tonsignalen den Empfang des RIAS zu erschweren oder unmöglich zu machen – besonders in ländlichen Regionen, wo UKW-Empfang kaum möglich war.
🧱 Politische Dimension
Das Hören westlicher Sender war in der DDR offiziell verboten, wurde aber millionenfach praktiziert.
Die Störsender waren Teil eines größeren Systems der Informationskontrolle und Zensur.
1955 kam es sogar zu einem Schauprozess gegen mutmaßliche „RIAS-Agenten“, bei dem ein Todesurteil verhängt wurde.
🛑 Ende der Störung
Mit dem politischen Tauwetter der 1970er Jahre und dem zunehmenden Ausbau von UKW-Rundfunk wurde die Mittelwellen-Störung zunehmend ineffektiv. Um 1978 stellte die DDR die aktive Störung des RIAS ein.
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