Tobias Delius Quartet - Live at Unlimited #29, Schlachthof, Wels, Austria, 2015-11-06
Автор: Jazz Explorer
Загружено: 2015-12-04
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Tobias Delius Quartet - Live at Unlimited #29, Schlachthof, Wels, Austria, 2015-11-06
Tobias Delius: sax
Tristan Honsinger: cello
Joe Williamson: bass
Han Bennink: dr
Vier große Namen, vier Weltenbürger, vier Individualisten: Zu Recht werden Live-Konzerte des Tobias Delius Quartet als Glücksfall für das Publikum bezeichnet. Aber auch für seinen Gründer ist die Bühnenpräsenz von Bands die Essenz des Jazz schlechthin, denn man müsse sehen, „wie diese Musik brennt, und spüren, wie die Klänge fliegen“, sagt Tobias Delius. In seinem Quartett interagieren komponierte Stücke mit Improvisation. Dabei kommen die Kompositionen spontan und beeinflussen die musikalische Situation auf unterschiedliche Art, u. a. durch Initiation, Konklusion und Ende. Im Zusammenspiel der vier Musiker vermischt sich die Ausdruckskraft von Delius mit der Atmosphäre von Williamson, der Phantasie von Honsinger und der Performance von Bennink. Delius gilt als Saxophonist mit historischem Ton, der voluminös und weich zugleich ist. Seine Vorbilder reichen weit zurück in die Geschichte des Jazz, zu Ben Webster etwa oder zum jungen Archie Shepp. 2004 erhielt Delius den VPRO/Boy-Edgar-Preis, die höchste Auszeichnung für improvisierte Musik in den Niederlanden. Mit dem Kanadier Joe Williamson hat sich Delius einen der meistgefragten Bassisten der heutigen grenzüberschreitenden Szene ins Boot geholt. Williamson spielt bei unterschiedlichen Bands wie Trapist (mit Martin Siewert und Martin Brandlmayr) oder Platform 1 (mit Ken Vandermark) und verfügt über eine Vielfalt an Kollaborationen, darunter mit der Band Kletka Red, sowie mit Han Bennink,
Evan Parker, Paul Lovens und Jon Rose. Mit dabei sind auch zwei Altmeister der Improvisationsmusik: Tristan Honsinger und Han Bennink. Honsinger, geboren in den USA, begann sehr früh live zu spielen, schon als 12-Jähriger gab er regelmäßig Konzerte. 1974 übersiedelte er nach Amsterdam. Bekannt ist er vor allem durch seine langjährigen Kooperationen mit Cecil Taylor und Derek Bailey, er arbeitet aber auch in anderen musikalischen Gefilden. Unter anderem spielte er 1979 mit der englischen Post-Punk-Band The Pop Group oder in den frühen 1990er-Jahren mit The Ex.
Han Bennink wiederum hat nicht nur das Schlagzeug um Gegenstände des Alltags erweitert, sondern spielt es im wahrsten Sinne des Wortes mit seinem ganzen Körper. Außerdem war er einer der Protagonisten, die für die Entwicklung des Free Jazz europäischer Prägung maßgeblich waren. Fast unüberschaubar ist die Zahl seiner Kollaborationen, daher nur ein paar Highlights: Eric Dolphy, Wes Montgomery, Ben Webster, Dexter Gordon, Misha Mengelberg, Willem Breuker, Peter Brötzmann, Michael Moore und Cecil Taylor. Hinzu kommt auch seine Zusammenarbeit mit The Ex von den frühen 1990er-Jahren bis in die frühen 2000er-Jahre, samt einer gemeinsamen Tour durch Äthiopien. Außerdem hat Bennink das Instant Composers Pool Label mitbegründet, auf dem auch die vier Alben des Tobias Delius Quartet erschienen sind.
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