Energetische Altbausanierung eines Fachwerkhauses im Hunsrück | Teil 9: Lehmputz & Schilfrohrmatten
Автор: Moser Bedachungen
Загружено: 2025-06-20
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Im neunten Teil unserer Videoreihe "Energetische Altbausanierung eines Fachwerkhauses" geht es um einen der wichtigsten und traditionellsten Arbeitsschritte beim Erhalt eines Fachwerkhauses: das Verputzen der Innenräume mit Lehmputz. Dachdeckermeister Simon Moser erklärt im Gespräch mit Michael Peschel anschaulich die einzelnen Schritte und gibt wertvolle Informationen rund um das Thema Lehmputz – von der Vorbereitung der Wände mit Schilfrohrmatten bis hin zu den Feinheiten beim Auftragen des Putzes.
Vorbereitung der Wände: Schilfrohrmatten als Putzträger
Bevor der eigentliche Lehmputz aufgetragen wird, werden Schilfrohrmatten an den Wänden befestigt. Diese dienen als traditioneller und bewährter Putzträger, insbesondere bei unebenen oder schwierigen Untergründen im Fachwerkhaus. Die Matten sorgen dafür, dass der Lehmputz optimal haftet und auch bei Bewegungen des Fachwerks nicht reißt. Sie gleichen Unebenheiten aus und ermöglichen einen gleichmäßigen Putzauftrag – ein entscheidender Vorteil bei historischen Gebäuden, in denen keine Wand wie die andere ist.
Lehmputz: Tradition, Technik und Vorteile
Lehmputz besteht aus einer Mischung aus Lehm, Sand, Wasser und häufig auch Fasern wie Stroh oder Pflanzenfasern. Diese Zusammensetzung macht ihn zu einem besonders nachhaltigen und ökologischen Baustoff, der seit Jahrhunderten im Fachwerkbau eingesetzt wird. Lehmputz reguliert die Feuchtigkeit im Raum, ist diffusionsoffen und trägt so zu einem gesunden Raumklima bei. Zudem lässt sich Lehmputz im Gegensatz zu Kalk- oder Gipsputzen jederzeit wieder anfeuchten und ausbessern – ideal für die oft unregelmäßigen Flächen im Fachwerkhaus.
Schritt für Schritt: Das Auftragen des Lehmputzes
Nach der Vorbereitung der Wände wird der mit Wasser angerührte Lehmputz mit der Kelle von unten nach oben auf die Schilfrohrmatten geworfen oder aufgestrichen. Dabei ist etwas Übung gefragt, um die richtige Menge und den passenden Schwung zu finden. Unregelmäßigkeiten sind im Fachwerkhaus kein Problem – sie gehören sogar zum authentischen Erscheinungsbild. Nach dem ersten Auftrag kann bei Bedarf nachgebessert werden: Einfach die betroffene Stelle anfeuchten, Lehm auftragen und glattziehen.
Die Trocknungszeit von Lehmputz ist relativ lang – pro Millimeter Schichtdicke sollte man etwa zwei Tage einplanen. Während der Trocknung können feine Risse entstehen, die sich mit einer Lehmschlämme und einem Schwammbrett leicht ausbessern lassen. Nach vollständiger Durchtrocknung kann die Oberfläche mit Lehmfarbe gestrichen werden, um ein harmonisches und natürliches Finish zu erzielen.
Warum Lehmputz im Fachwerkhaus?
Hervorragende Feuchtigkeitsregulierung und Schimmelresistenz
Diffusionsoffen und schadstofffrei für ein gesundes Raumklima
Traditionelles, ökologisches Baumaterial mit langer Lebensdauer
Leicht auszubessern und anpassbar an unregelmäßige Untergründe
Authentisches Erscheinungsbild, das den Charakter des Fachwerkhauses unterstreicht
Fazit
Im neuen Video zeigen Simon Moser und Michael Peschel, wie mit handwerklichem Geschick und traditionellen Techniken die Wände eines Fachwerkhauses mit Lehmputz veredelt werden. Von der Befestigung der Schilfrohrmatten bis zum letzten Feinputz – hier erfährst du alles Wissenswerte rund um das Thema Lehmputz und warum diese Technik auch heute noch die beste Wahl für Fachwerkhäuser ist.
Jetzt reinschauen und die Sanierung hautnah miterleben!
Moser-Bedachungen
Simon Moser
Hauptstr. 46
56865 Schauren
Telefon: +49 6545 9149025
Telefax: +49 6545 9149026
Mobil: +49 170 3477832
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