Ein Sohn des Volkes will ich sein und bleiben - Reichsbanner-Lied (HQ)
Автор: Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold
Загружено: 2020-05-17
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Описание:
Odeon-Männer-Quartett,
Text und Melodie: Heinrich Pfeil
Liedtext-Fassung: „Reichsbanner-Liederbuch“, Ewald Reincke, 1924
Dieses Lied wurde sehr oft auf Beerdigungen gesungen. Nach dem Zweiten Weltkrieg taucht es in den Liederbüchern nicht mehr auf, wurde aber noch bis in die 1960er Jahre gerne auf Beerdigungen gespielt.
Die Aufnahme enthält die Strophen 1 und 3.
1
Einst stand meine Wiege im niedrigen Haus,
Die Sorgen, die gingen drin ein und drin aus,
Und weil meinem Herzen der Hochmut blieb fern,
Drum bin ich auch immer beim Volke so gern!
Und guckt die Sorge auch ‘mal durch die Scheiben,
Ein Sohn des Volkes will ich sein und bleiben!
2
Tief drunten im Tale ging immer mein Lauf,
Zur Höhe, zur steilen, ich kam nicht hinauf;
Ich bleibe im Leben nur einfach und schlicht,
Und Orden und Sterne begehre ich nicht!
Wie auch des Lebens Barke mich mag treiben,
Ein Sohn des Volkes will ich sein und bleiben!
3
Und schließ ich die Augen zur ewigen Nacht,
Und habt Ihr zur Ruh mich zur letzten, gebracht,
Dann schmücket die Stätte mit Grünkränzelein
Und legt mir auf‘s Grab einen schmucklosen Stein,
Auf diesen Stein lasst mir die Worte schreiben,
Ein Sohn des Volkes wollt‘ er sein und bleiben!
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Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold wurde am 22. Februar 1924 in Magdeburg als überparteiliches Bündnis von der SPD, der liberalen Deutschen Demokratischen Partei und der katholischen Zentrumspartei gegründet. Mit diesem demonstrativen Schulterschluss reagierten die Demokraten auf die zahlreichen Morde sowie die links- und rechtsextremistischen Putschversuche in den Anfangsjahren der Weimarer Republik. Schnell entwickelte sich das Reichsbanner zu einer Massenorganisation mit mehr als drei Millionen Mitgliedern.
Ab 1931 kämpften Reichsbanner, SPD, Gewerkschaften u.a. in der Eisernen Front gemeinsam gegen die Nationalsozialisten. Nach deren Machtergreifung 1933 wurde das Reichsbanner verboten. Seine Mitglieder wurden verfolgt, mussten ins Exil gehen oder wurden Teil des deutschen Widerstandes gegen den Nationalsozialismus. Neben fünf Reichskanzlern waren bekannte Mitglieder des Reichsbanners u.a. Philip Scheidemann, Otto Wels, Julius Leber, Kurt Schumacher, Paul Löbe und Theodor Heuss.
English:
The Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold was founded on 22 February 1924 in Magdeburg as a non-party alliance by the SPD, the liberal German Democratic Party and the Catholic Centre Party. The Democrats reacted with this demonstrative solidarity to the numerous murders as well as the left- and right-wing extremist coup attempts in the early years of the Weimar Republic. The Reichsbanner quickly developed into a mass organization with more than three million members.
From 1931 Reichsbanner, SPD, trade unions and others fought together in the Iron Front against the National Socialists. After their seizure of power in 1933, the Reichsbanner was banned. Its members were persecuted, had to go into exile or became part of the German resistance against National Socialism. In addition to five Reich Chancellors, well-known members of the Reichsbanner included Philip Scheidemann, Otto Wels, Julius Leber, Kurt Schumacher, Paul Löbe and Theodor Heuss.
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Der Titel entstammt unserer Reichsbanner-CD. Sie ist eine Neuauflage einer CD, die als Beilage zu dem Buch „Freiheit! – Sozialdemokratischer Selbstschutz im München der zwanziger und frühen dreißiger Jahre“ erschienen ist (Günther Gerstenberg, Edition Elenspiegel, Andechs 1997). Sie enthält 25 historische Tonaufnahmen von Reichsbanner-Liedern und -Märschen mit einer Gesamtlaufzeit von über 70 Minuten. Die Aufnahmen stammen von Original-Schellackplatten aus dem „Arbeitermusik-Archiv Klaus Jürgen Hohn“ in Nürnberg. Die Auflagen der GEMA wurden beachtet, die CD darf nicht gewerblich vertrieben werden.
Das Beiheft der CD enthält heute zum Teil nur noch schwer erhältliche Liedtexte, Grundlage hierfür war das „Reichsbanner-Liederheft“ von Ewald Reincke aus dem Jahr 1924. Die Liedtexte sind auf YouTube wiedergegeben.
Mehr Informationen unter www.reichsbanner.de
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