Der Kampf ums Recht: Römisches Zivilprozessrecht
Автор: Ius Romanum
Загружено: 2020-04-05
Просмотров: 7939
Описание: Im römischen Rechtsdenken waren Prozessrecht und materielles Recht untrennbar miteinander verbunden (sog. aktionenrechtliches Denken): Ein Recht bestand grundsätzlich genau dann, wenn eine erfolgreiche Klage (actio) möglich war. Prägend für die römische Rechtsentwicklung war die Verfahrensform des Formularprozesses. Für den Formularprozess war charakteristisch, dass das Erkenntnisverfahren in zwei Phasen aufgeteilt war. Zunächst mussten die Parteien vor dem Gerichtsmagistrat (in Rom dem Praetor) erscheinen. Dieser ernannte nach Prüfung des Begehrens des Klägers eine Privatperson zum Richter und erteilte dem ernannten Richter eine schriftliche Anweisung, die Klageformel. Aus der Klageformel ergab sich, unter welchen Voraussetzungen der Richter zu verurteilen oder freizusprechen hatte. Die Klageformel hatte insofern eine ähnliche Funktion wie heute die Anspruchsgrundlagen des BGB. Der Klageformel verdankt der Formularprozess seine Bezeichnung. - Eine weitere Besonderheit des Formularprozesses war, dass das Urteil immer auf Zahlung einer Geldsumme lauten musste. Wenn der Anspruch des Klägers sich primär auf etwas anderes richtete (z.B. auf die Herausgabe einer Sache) wurde der Richter in der Klageformel angewiesen, den Gegenstand in Geld zu bewerten.
Повторяем попытку...
Доступные форматы для скачивания:
Скачать видео
-
Информация по загрузке: